Die Kirchengemeinden Niederlahnstein und Friedland haben in den vergangenen Jahren schon mit Pfarrer Friedrich Kappesser und Pfarrerin Ivonne Fischer eng zusammengearbeitet und gezeigt, wie bereichernd eine solche Kooperation ist. Gemeinsame Gottesdienstreihen, Wechselgottesdienste und Zusammenarbeit in der Seelsorge haben uns einander nähergebracht und viele wertvolle Begegnungen ermöglicht. Diese Erfahrungen haben deutlich gemacht: Wir sind zusammen stärker.
Auch auf Kirchenvorstandsebene wurde diese Verbundenheit gelebt. Gemeinsame Sitzungen haben uns geholfen, wichtige Entscheidungen miteinander zu treffen und den Blick für das große Ganze zu schärfen. So ist Vertrauen gewachsen – und aus Vertrauen entsteht Zukunft.
Seit einigen Monaten bilden wir einen gemeinsamen Seelsorgebezirk, der von Pfarrer Andreas Rupprecht begleitet wird. Dieser Schritt ist ein klares Zeichen: Wir wollen nicht Neues aus dem Kirchenvorstand Niederlahnstein 33 nebeneinander, sondern miteinander Kirche sein.
Die nun angestrebte Fusion ist deshalb keine Zäsur, sondern die logische und konsequente Fortsetzung unseres bisherigen Weges. Sie eröffnet uns neue Chancen, unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsam für die Menschen in unserer Region da zu sein. Wir wollen als neue Gemeinde die nächsten Schritte im Prozess EKHN2030 gehen – mit Mut, Zuversicht und gegenseitiger Unterstützung.
Unser Ziel ist eine lebendige, offene und zukunftsfähige Gemeinde, in der sich alle willkommen fühlen. Wir möchten Räume schaffen, in denen Glaube erfahrbar wird, Gemeinschaft wächst und Hoffnung lebendig bleibt. Die Fusion ist nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Kapitels – eines Kapitels, das wir gemeinsam schreiben wollen.
Wir laden alle herzlich ein, diesen Weg mitzugehen, Ideen einzubringen und mitzuwirken. Gemeinsam können wir viel bewegen – für unsere Kirche, für unsere Stadt und für die Menschen, die uns anvertraut sind.
Herzliche Grüße Martina Schnug Vorsitzende des Kirchenvorstands Niederlahnstein